Kleine Messe in großer Stadt: viva touristika Frankfurt

Von Mainhatten, wie Frankfurt liebevoll vom Volksmund genannt wird, erwarten viele Touristiker, dass dort aus dem Stand heraus eine TOP-Reisemesse statt findet. Das war im ersten Jahr nicht so. Das war im vergangenen Jahr nicht so. Und die Veranstaltung in diesem Jahr war auch noch keine TC Leipzig.

Damit die viva touristika in Frankfurt zu einer Reisemesse wird, die es mit der Konkurrenz aufnehmen kann, wurde bereits viel seitens des Veranstalters expotec  getan. Die Messe ist in eine schönere größere Halle gezogen. Das tat gut. Die Aufplanung war nicht klassisch. Wohnmobile, Reiseveranstalter und Destinationen waren bunt gemischt. Hier eine Fläche Pilgerreisen, dort ein Vortragsraum und in der Mitte ein Fahrradparcours vom fahrrad.markt.zukunft. Ein Busshuttle brachte die Besucher direkt bis zur Messehalle.

viva touristika Frankfurt
viva touristika Frankfurt

Den nutzten aber leider nicht so viele Menschen, wie sich das viele Aussteller in der finanzkräftigen Metropole erwartet haben. Dafür muss die Messeorganisation noch mehr Werbung betreiben. Wir als Aussteller sollten uns mit dem zufrieden geben, was erreicht wurde. 15 Prozent mehr oder 16.500 Menschen kamen in die Halle 3 des Frankfurter Messegeländes. Eine solche Steigerungsrate wird in dieser Messesaison wohl keine andere Reisemesse ausweisen.

Mit der Position des Aktiv-Reise.Standes waren wir nur bedingt zufrieden: Ein Reihenstand in einem Seitengang kann keine hohen Katalogabgangszahlen bringen. Insgesamt wurden durchschnittlich 73 Kataloge aus Ganzen Prospektständern entnommen. Das ist ein sehr niedriger Wert, den wir vor allen Dingen auf die Standposition zurückführen.

Andere Aussteller führten andere Gründe auf, weshalb sie nicht so zufrieden waren. Positiv wurde herausgestellt, dass die wenigen Besucher ein hohes Interesse zeigten. Das Aktiv-Reise.Netz hat sich für das kommende Jahr bereits ein schöneres Plätzchen in der Halle ausgeschaut. Dann sollten die Katalogabgangszahlen auch wieder steigen.

Fazit: Eine Reisemesse, die es mittlerweile mit der Bremer Reisezeit aufnehmen kann. Das ist besser als gar nichts.

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